Mittwoch, 17. Juli 2013

Maschinenkinder von Frank Hebben

 

Kurzbeschreibung Amazon

Auf der Jagd! Nach Erinnerungen, die sie der Obhut digitaler Datenträger überlassen haben; nach den Resten ihres menschlichen Körpers; nach dem Kick, den man erlebt, wenn man den Tod eines anderen durchs Kabel miterlebt.
All das suchen die Protagonisten dieser Geschichten in einem Labyrinth von miteinander verschalteten Maschinen, Leibern und Geistern. Die Ahnentafel dieser Wesen, die nur zum geringen Teil noch Menschen sind, ist weit verzweigt - jedes Einzelne von ihnen ist ein Maschinenkind.
Dreizehn Erzählungen, in denen die Verschmelzung von Mensch und Technik Welten voll dunkler Wunder und Schrecken hervorbringt.
Mit der Bonusstory "Outage", gemeinsam mit Uwe Post und Thorsten Küper.

Meine Meinung:
Endlich Kurzgeschichten die diesen Namen auch verdienen.
Das ist schon mal der 1. Bonuspunkt.
Man erfährt auf wenigen Seiten alles was für die Geschichte wichtig ist ohne viel überflüssiges Geschwafel.
Sehr flüssig zu lesen, regen die einzelnen Geschichten zum Nachdenken an. Worauf steuern wir zu, machen wir uns zu abhängig von Maschinen und überlassen wir zukünftig Computern das denken und fühlen.
Können Roboter wirklich rassistische Gefühle entwickeln oder ist das doch nur ein Programmierfehler?
Der Autor lässt dem Leser viel Raum für eigene Gedanken und Fantasien ohne ihn völlig ratlos vor der Geschichte stehen zu lassen, sie ergeben immer einen Sinn, vielleicht nicht auf den ersten Blick so doch immer auf den zweiten.


  • Verlag: Shayol (2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943279073
  • ISBN-13: 978-3943279078


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