Freitag, 16. März 2012

Der Kinderdieb Brom

  • Verlag: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Der+Kinderdieb.4899216.html
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426506882
  • ISBN-13: 978-3426506882

Klappentext:
Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr … »Brom hat mit "Der Kinderdieb" ein Meisterwerk der phantastischen Literatur erschaffen! Er mischt gekonnt das Grundgerüst der Peter-Pan-Geschichte mit Mythen aus verschiedenen Kulturen.

Meine Meinung:
Ich bin ja nicht so der große Fantasy Leser, da mich aber das Thema interessiert hat, habe ich mich trotzdem an das Buch gewagt.
Der geheimnisvolle Peter, ist der Kinderdieb. Mit dem Versprechen von Spiel und Abenteuer lockt er Kinder aus schwierigen Verhältnissen in eine mystische Welt die von einem Nebel verborgen und von Fabelwesen und Feen bevölkert wird, nur erwartet die Kinder keine Zauberwelt im Sonnenschein sondern ein Krieg zwischen Peters Jungen, den Teufeln, den Bewohnern von Avalon dem Land hinter dem Nebel und den gefährlichen Fleischfressern die alles vernichten was Avalon einst ausmachte.
Brom erzählt zwei Geschichten, einmal die Peters, wie er aufwuchs und wie er nach Avalon kam und seine Beweggründe die Insel um jeden Preis zu schützen was auf der Insel im Laufe der Jahrhunderte geschah und was zu ihrem Niedergang führte und die Geschichte vom aktuellen Kampf um Nick der von Peter auf die Insel geholt wurde. Nick durchschaut Peter recht schnell und hat nur ein Ziel, er will zurück nach Hause.
Broms Kinderdieb wurde laut dem Autor, inspiriert von dem bekannten Kinderbuch Peter Pan allerdings nicht von der bekannten Fassung, in der Peter Pan und seine verlorenen Jungs wie im Paradies leben, sondern der Urfassung, in der die verlorenen Jungen Mord als einen großen Spaß ansehen, wie auch die Urfassung des Romans PETER PAN ist auch der Kinderdieb, kein Kinderbuch, dafür ist es zu blutig und brutal. Ebenso hat der Autor die Avalonsaga in seinen Kinderdieb eingebracht, wir lesen von der Dame vom See und vom Gehörnten, von einem magischen Schwert und anderen Gestalten die in diversen Avalon und Artus Sagen zu finden sind.Zusammen ergibt das eine gelunge Mischung, die spannend und sehr gut zu lesen ist.
Das Cover und die Buchgestaltung finde ich sehr gut gelungen, die Bilder im Innern zeigen aber auch sehr deutlich, das das Buch eher für nicht so zartbesaitete Leser ist

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier dürft ihr mir eure Kommentare hinterlassen.